Zu Beginn des Jahres schlenderte ich wie so oft durch Düsseldorf. Genauer gesagt durch den Düsseldorfer Hafen. Da gehe ich des Öfteren am Wochenende her, gerade dann, wenn ich ein paar Bilder machen möchte. An diesem Tag waren es gefühlte -10 Grad, in Wahrheit glaube ich -2 Grad. Ich kam nicht weit und trotzdem brauchte ich eine neue Idee / Projekt mit. Denn zwischen den Bahngleisen lag etwas, was da nicht hingehörte. Und nicht nur dort, sondern in der ganzen Stadt sind diese Dinge verteilt. Mittlerweile habe ich 100 Stück davon fotografiert. An Orten, wo sie nicht hingehören. Unweit entfernt eines Mülleimers.

Auf meiner Homepage apaetzel.com  beschäftige ich mich damit. Anbei auch mal eine kleine Auswahl, meiner Top 10 Bilder aus der Serie “against waste”

No. 1 Tuffi Schoko Milch

No. 15 Waste Water

No. 26 Take Place

No. 45 Under Construction

No. 61 Outsider

No. 73 Vodka Party

No. 77 Flowering Time of Newspaper

No. 82 Heyday

No. 84 My Umbrella

No. 100 Popcorn for everyone

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Auch wenn man sich hier in Düsseldorf als Sportstadt bezeichnet, dann dauert es oftmals doch recht lange, bis der Funke auf die Bürger dieser Stadt überspringt. Und das, obwohl man viel zu bieten hat. T3 Triathlon, Marathon, Preis der Diane (Pferderennen), Golfturniere, Drachenbootrennen und und und. In diesem einen Fall kann man vielleicht schon sagen, dass der Düsseldorfer an sich ein wenig verwöhnt ist. Das ist keinesfalls negativ zu deuten, aber die Vorurteile die manche gegenüber der Stadt haben finden sich in kleinen Ecken dann doch wieder.

So wird es auch mit Sicherheit Leute geben, die gerade auf der Kö shoppen und die sich aufregen werden. Nämlich dann, wenn die Fortuna den Aufstieg schafft und sie hier auf “ihrer Einkaufsmeile” ein Autokorso machen. Das ist halt Düsseldorf, aber das macht diese Stadt auch interessant und liebenswert.

Aber seit einigen Tagen merkt man hier in Düsseldorf eine spürbare Änderung. Die Stadt spricht und steht hinter einer Mannschaft, die gerade in diesem Jahr oftmals was zu hören bekam. Nach einer famosen Hinrunde, in der scheinbar alles klappte, musste man sich durch die Rückrunde kämpfen. Das Aluminium stand das ein oder andere mal im weg und Vereine wie Greuther Fürth und Frankfurt zogen an ihm vorbei. Doch nun kriegen sie ihre Chance, den Fußball und auch die Stadt zu verändern.

Denn auch als Verein der Landeshauptstadt übernimmt man eine besondere Aufgabe. Das schöne Stadion, welches durchaus Erstliga tauglich ist. Der Rhein, der so manch einen Fan zum verweilen einladen wird. Die Menschen, die zum Teil doch recht eigen und doch sehr offen sind. Es sind die Köpfe dieser Stadt, dieser Mannschaft, dieses Vereins, die viel verkraften mussten. Vor allem sportlich. Vereine wie die DEG, bei denen man sich niemals getraut hätte, sie in Frage zu stellen. Sie alle haben mittlerweile Probleme. Auch die Fortuna blickt auf eine Vergangenheit, die man sich durchaus anders gewünscht hatte. Weit entfernt liegt die Zeit, in der Harald “Schleuder-Harry” Katemann den Ball von einer Außenlinie zur anderen warf. Oder Aleks Ristic, der zwar auch in der Saison 96/97 mit der Truppe abgestiegen ist, der aber auch ein echter Typ war.

Solche Leute brauch eine Mannschaft, ein Verein. Und seitens der Fortuna ist man nun auf dem besten Weg, genau solche Leute auf die nächste Stufe zu heben. Lumpi und wie sie alle heißen tragen die Hoffnung einer Stadt auf ihren Schultern. Und mit dem Aufstieg würde nicht nur der Verein und die Stadt profitieren, sondern auch alle die anderen Vereine der Stadt. Der Sport bekäme noch einen anderen Stellenwert.

Auch als nicht eingefleischter Fortuna Fan, aber als Bewohner der Stadt, bin ich natürlich Sympathisant von diesem Verein. Und was nicht ist, kann ja vielleicht noch werden.

Ich drück ihnen auf jeden Fall die Daumen und hoffe, dass Rehakles nächstes Jahr in der zweiten Liga mauert.

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Über das Blog sazone bin ich auf einen Artikel von Designboom aufmerksam geworden. Dabei geht es darum, wie neue Pantone Farben entstehen. Denn während wir damals nur mit relativ wenigen Farbdefinitionen auskamen, sind die Möglichkeit heutzutage weit und breit gefächert.

Aber schaut am besten mal hier in das Video, ist wirklich interessant. Bei Designboom und sazone gibt es noch mehr über das Thema Farben.

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H&M – Knackig gebraten

by andre on 10. Mai 2012

Es sieht ja schon ganz schön aus. Wenn man im Sommer am Strand von Rio liegt, und ein brauner Po nach dem anderen an einem vorbeiläuft. Gerade bei so einem “Eisbär” wie ich es bin. Aber irgendwann ist das natürliche Maß an Bräune dann auch überschritten. Als ich heute morgen zur Arbeit ging und bei wunderbaren Temperaturen mal wieder von Sonne, Strand und schönen Frauen träumte, musste ich kurz zweimal hinschauen.
Die Dame auf dem Plakat von H&M erinnerte mich an eine andere Person, von der ich auch in dieser Woche gelesen habe. Seht ihr auch diese Ähnlichkeit?

da muss doch bei beiden etwas schief gelaufen sein oder? Bei der einen im normalen Leben, bei der anderen in der Post Production. Letzteres ist vermutlich nicht ganz so schlimm, ist es zum Glück nicht so gesundheitsgefährdend.

Nun mag man das Ganze ja aus gestalterischer Sicht nachvollziehen. (Ich meine auf der rechte Seite) So frische und sonnige Farben wie das Gelb sehen auf heller Haut einfach mal nicht so schön aus. Aber muss man es dann gleich so übertreiben. Die Bildsprache fällt natürlich ins Auge, sonst wäre ich nicht stehen geblieben. Aber ich denke, die Art Directoren haben es hier ein wenig zu gut gemeint. Weniger ist meiner Meinung nach dann manchmal doch mehr.

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